Demenz: Pflegedienst & Betreuung zu Hause – Entlastung für Angehörige durch ambulante Pflege und Betreuung von Menschen mit Demenz. Wir unterstützen stundenweise.

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3. Februar 2026

Pflegedienst, Betreuung zu Hause und Entlastung für pflegende Angehörige von Menschen mit Demenz  

Demenz ist eine chronische und fortschreitende Erkrankung, die nicht nur Menschen mit Demenz, sondern in hohem Maße auch deren Angehörige betrifft. In Deutschland leben aktuell über 1,8 Millionen Menschen mit Demenz, von denen mehr als 70 % ambulant und häuslich betreut werden. Die Pflege findet überwiegend in der eigenen
Wohnung statt und wird größtenteils von pflegenden Angehörigen übernommen. Die Pflege vonMenschen mit Demenz ist emotional, körperlich und organisatorisch anspruchsvoll. Eine strukturierte Betreuung zu Hause sowie die Einbindung eines geeigneten
Pflegedienstes sind daher entscheidend, um Angehörige langfristig zu entlasten.  

Demenz – Symptome, Verlauf und zunehmende Pflegebedürftigkeit  

Im Verlauf einer Demenzerkrankung verlieren Betroffene zunehmend kognitive Fähigkeiten sowie die Kompetenz zur selbstständigen Alltagsbewältigung. Menschen mit Demenz benötigen im Laufe der Zeit immer mehr Unterstützung bei alltäglichen Tätigkeiten.  

Typische Merkmale der Erkrankung sind:  

  • Gedächtnis- und Orientierungsstörungen  

  • Einschränkungen bei der Selbstversorgung  

  • Veränderungen im Verhalten  

  • zunehmende Pflegebedürftigkeit  

Eine frühzeitig beginnende Betreuung bei Demenz hilft, den Krankheitsverlauf besser zu begleiten und die Lebensqualität in der gewohnten Umgebung möglichst lange zu erhalten.  

  

Demenzbetreuung zu Hause – häuslich, sicher und individuell  

Die Demenzbetreuung zu Hause bietet Stabilität, Sicherheit und Orientierung. Menschen mit Demenz profitieren besonders davon, in einer vertrauten Umgebung zu bleiben, da Ortswechsel häufig Verunsicherung und Stress verursachen.  

Vorteile der häuslichen Betreuung:  

  • geringere Verwirrtheit  

  • Erhalt von Routinen  

  • individuelle Betreuung statt Pflegeheim  

  • spürbare Entlastung für Angehörige  

Die Betreuung von Menschen mit Demenz in der eigenen Wohnung stellt für viele Familien eine sinnvolle Alternative zum Pflegeheim dar.  

  

Ambulante Pflegedienste und Pflege bei Demenz  

Ein ambulanter Pflegedienst übernimmt bei der Pflege von Menschen mit Demenz sowohl pflegerische als auch hauswirtschaftliche Aufgaben. Diese Leistungen erfolgen gemäß den Vorgaben der Pflegeversicherung (SGB XI) und werden direkt mit der Pflegekasse abgerechnet.  

Zu den Leistungen ambulanter Pflegedienste gehören:  

  • Körperpflege und Grundpflege  

  • hauswirtschaftliche Unterstützung  

  • stundenweise Betreuung  

  • Beratung pflegender Angehöriger  

Ambulante Pflegedienste sind ein zentraler Baustein, um Angehörige zu entlasten und eine stabile häusliche Pflege zu ermöglichen.  

  

Welche Leistungen der Pflegeversicherung stehen Menschen mit Demenz und Angehörigen zu?  

Menschen mit Demenz haben ab Pflegegrad 2 Anspruch auf Leistungen aus der Pflegeversicherung. Diese sollen sowohl die Versorgung
der Pflegebedürftigen als auch die Entlastung pflegender Angehöriger sicherstellen.  

Wichtige Leistungen im Überblick:  

  • Pflegegeld: bis zu 990 € monatlich  

  • Pflegesachleistungen über Pflegedienste  

  • Entlastungsbetrag: 125 € monatlich  

  • Zuschüsse für anerkannte Betreuungsangebote  

Die Kombination aus Pflegegeld und ambulanten Leistungen ist in vielen Fällen besonders effektiv.  
Stand 2025/2026 gemäß dem Pflegeversicherungsgesetz (SGB XI).  Mehr Informationen zur Pflegeversicherung finden Sie hier.  

  

Verhinderungspflege, Kurzzeitpflege und Tagespflege  

Zur Entlastung stehen pflegenden Angehörigen verschiedene zeitlich begrenzte Unterstützungsangebote zur Verfügung. Die Verhinderungspflege (§ 39 SGB XI) ermöglicht eine Vertretung der Pflegeperson, beispielsweise bei Krankheit oder Urlaub.  

Weitere Entlastungsformen sind:  

  • Kurzzeitpflege  

  • Tagespflege für Menschen mit Demenz  

  • stundenweise Betreuung  

Diese Angebote tragen wesentlich zur Stabilisierung der häuslichen Pflege bei.  

  

Ehrenamtliche Unterstützung und Betreuungsgruppen  

Neben professionellen Pflegediensten leisten ehrenamtliche Helferinnen und Helfer einen wichtigen Beitrag zur Versorgung von Menschen mit Demenz. Betreuungsgruppen, Besuchsdienste und Alltagsbegleitung ergänzen die pflegerische Versorgung sinnvoll.  

Unterstützungsangebote umfassen unter anderem:  

  • Betreuungsgruppen für Menschen mit Demenz  

  • soziale Begleitung  

  • Unterstützung im Alltag  

  • Zusammenarbeit mit Organisationen wie der Deutschen Alzheimer Gesellschaft e. V.  

  

Menschen mit Demenz und ihre Angehörigen – Zeitmanagement und Selbstfürsorge  

Die langfristige Pflege bei Demenz erfordert eine bewusste Planung. Pflegende Angehörige sollten frühzeitig Maßnahmen ergreifen, um Überlastung zu vermeiden. 

 

Bewährte Strategien:  

  • feste Pflege- und Erholungszeiten  

  • Aufgaben an Pflegepersonen delegieren  

  • ambulante Pflegedienste einbinden  

  • ergänzende Angebote wie Essen auf Rädern nutzen  

Eine strukturierte Planung schützt die eigene Gesundheit und sichert die Pflege langfristig ab.  

  

Lokale Unterstützung bei Demenzbetreuung – SOS Pflege  

Für Familien, die eine verlässliche Demenzbetreuung zu Hause suchen, ist lokale Unterstützung entscheidend. SOS Pflege begleitet Menschen mit Demenz und ihre Angehörigen bei der Organisation der häuslichen Betreuung, der Zusammenarbeit mit Pflegediensten sowie bei Fragen zur Pflegeversicherung.  

Der Fokus liegt auf:  

  • passgenauen Betreuungslösungen  

  • Zusammenarbeit mit qualifizierten Fachkräften  

  • Koordination ambulanter Pflege  

  • spürbarer Entlastung pflegender Angehöriger  

Ziel ist eine stabile und würdevolle Pflege von Menschen mit Demenz in der eigenen Wohnung.  

  

Fazit: Strukturierte Pflege schafft Entlastung für Angehörige  

Die Pflege von Menschen mit Demenz stellt Angehörige vor große Herausforderungen. Durch ambulante Pflegedienste, Betreuung zu Hause, finanzielle Leistungen und ehrenamtliche
Unterstützung lässt sich eine nachhaltige Entlastung für Angehörige erreichen. Entscheidend ist,
frühzeitig auf professionelle Hilfe und regionale Netzwerke zurückzugreifen.  

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